Richtig Fördern: Lehrlinge, Zukunftsbranchen und die richtigen Netzwerke.
Die Mittel für Wirtschaftsförderungen werden immer knapper. Umso wichtiger ist es, die richtigen Bereiche gezielt zu fördern und so die Zukunft der österreichischen Wirtschaft positiv mitzugestalten.
Wir fordern daher:
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Lehrlinge qualifizieren – mit Förderprogrammen müssen wir ein hohes Bildungsniveau der Lehrlinge erreichen, von dem die Betriebe profitieren.
Immer mehr Unternehmer beklagen das Ausbildungsniveau der Schulabgänger. Grundrechnungsarten, Ausdrucksweise, Rechtschreibung: An so manchen wichtigen Qualifikationen mangelt es vielen. Wir sagen: Hier muss die Kammer eingreifen und den Betrieben mit gezielten Services zur Seite stehen.
Wir sind für Förderkurse vor dem Beginn der Lehre – damit sichergestellt ist, dass die jungen Burschen und Mädchen das richtige „Rüstzeug“ für eine erfolgreiche Ausbildung mitbringen. Denn an der Qualität der Lehrausbildung in Österreich zweifelt niemand – es wird Zeit, dass auch das Bildungsniveau der Lehrlinge eines ist, mit der die Wirtschaft zufrieden sein kann.
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Netzwerke stärken – internationale Kontakte schaffen, Vernetzung zwischen Betrieben und mit dem Bildungssystem bringen konkreten Mehrwert für Unternehmen.
Die heutige Wirtschaft ist global, und viele Bereiche sind eng miteinander verwoben. Umso wichtiger, dass in einer so schnelllebigen Zeit die österreichischen Unternehmen Schritt halten und am Puls der Zeit bleiben. Das wollen wir in Zukunft stärker fördern.
Ob grenzübergreifende Projekte, die Schaffung innovativer „Cluster“ in bestimmten Branchen oder Kooperationen mit Fachhochschulen und Universitäten: Der Austausch bringt unsere Unternehmen weiter. Und er muss leichter möglich werden – denn momentan sind die intensiven „Netzwerker“ unter den Unternehmern noch eher die Ausnahme denn die Regel.
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Forschung und Entwicklung begünstigen – denn auch kleine Unternehmen sollen von der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft profitieren.
Für das Wachsen unserer Wirtschaft ist es mehr denn je wichtig, dass unternehmerische Kreativität mit wissenschaftlicher Forschung Hand in Hand geht. Denn der Einsatz zukunftsweisender Technologien und Methoden ist entscheidend für den Markterfolg von morgen.
Das Problem dabei: Viele kleine können sich die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung noch nicht leisten. Wir sagen: Hier muss der Staat Mittel zur Verfügung stellen. Denn am Ende des Tages profitieren wir alle von Innovationen – und die Investition der öffentlichen Hand hat sich damit mehr als gerechnet.
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Kreativwirtschaft fördern – denn sie ist eine der wichtigsten Wachstumsbranchen der heutigen Wirtschaft.
Die Kreativwirtschaft wird immer wichtiger: Sie wächst unaufhaltsam, ist einer der innovativsten Wirtschaftszweige und trägt mittlerweile einen großen Teil zur Wertschöpfung in unserem Land bei. Dennoch sind die Rahmenbedingungen für die „Creative Industries“ oft schwierig. Wir sagen: Hier ist moderne Wirtschaftspolitik für einen modernen Wirtschaftszweig gefragt.
Eine bessere Verknüpfung von Kultur- und Wirtschaftspolitik ist nötig, um das Zukunftspotenzial des kreativen Sektors voll entwickeln zu können. Auch brauchen wir eine umfassende Förderstrategie, mehr Beratung und Know-how-Transfer für unsere kreativen UnternehmerInnen. Der Zugang zu Finanzierungsquellen muss erleichtert werden, genauso wie eine bessere Exportförderung notwendig ist. Viel zu tun also, wenn es nach uns geht!
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